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Was ist Umweltschutz?

Umweltschutz umfasst alle Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Mit in den Umweltschutz einbezogen ist die Erhaltung der menschlichen Gesundheit.[1]

Der Umweltschutz wird umgangssprachlich auch Ökologie genannt.

Umweltschutz hat mehrere Funktionen und umfasst verschiedene Prinzipien. Sie verhindert Umweltschäden, wehrt sie ab und stellt die natürlichen Ressourcen so weit wie möglich wieder her.

Umweltschutz umfasst auch ethische und ästhetische Anforderungen. Der Umweltschutz konzentriert sich auf die einzelnen Teilbereiche der Umwelt, dazu gehören die uns bekannten Elemente. Gleichzeitig wird mit zum Umweltschutz die Wechselwirkung zwischen diesen Elementen eingegangen.

Was bedeutet Umwelt?

Als Umwelt bezeichnet man alles, das, was einen umgibt. Aber Umwelt ist mehr als das. Alle Lebewesen sind von ihrer Umwelt abhängig und umgekehrt.

Die Umwelt verändert die Lebewesen, und die Lebewesen verändern ihre Umwelt.

Umwelt und Lebewesen haben viel miteinander zu tun. Heute definiert das Wort „Umwelt“ daher oft die gesamte Natur. Den Begriff „Umwelt“ gibt es erst seit etwa 200 Jahren. Aber erst nach 1960 gewann er an Bedeutung. Zu diesem Zeitpunkt wurde offensichtlich, dass die Menschen einen schlechten Einfluss auf die Umwelt ausübten.

Vor allem belasteten sie die Umwelt: Die Abgase von Autos und anderen Verkehrsmitteln belasteten die Luft. Toilettenabflüsse und Fabrikabwässer verschmutzten Flüsse, Seen und Meere. Um die Umwelt zu schützen, begann das Wort Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung zuzunehmen.

Heute sprechen wir oft von „Nachhaltigkeit“. Das bedeutet, dass alles so gemacht werden sollte, dass es ewig so weitergehen kann, dass ein Kreislauf entsteht. Die Natur ist dafür das beste Beispiel: Es gibt zum Beispiel den Wasserkreislauf, der nie endet. Auch der Ernährungskreislauf vieler Tiere stellt ein Beispiel dar. Tiere fressen Pflanzen, deren Hinterlassenschaften stellen wiederum den Dünger zur Verfügung, um neue Pflanzen beim Wachstum zu unterstützen.

Derzeit benötigen wir Menschen jedoch weit mehr Erdöl, Erdgas und andere Bodenschätze, als sie bilden können. Irgendwann wird es also keine mehr geben. Und vor allem belasten wir mit diesem übermäßigen Konsum unsere Umwelt. Das ist nicht nachhaltig, das heißt, es ist nicht umweltfreundlich.[2]

Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören?
(Dalai Lama)

Was gehört zum Umweltschutz?

Mit zu den wichtigsten Feldern des Umweltschutzes gehören:

  • Klimaschutz
  • Waldschutz
  • Gewässerschutz
  • Schutz der menschlichen Gesundheit

Derzeit werden vor allem die Probleme der globalen Erwärmung und der Luftverschmutzung diskutiert.

Klimaschutz

Der Klimaschutzes hat das Ziel, die menschlichen Einflüssen, die einen Einfluss auf die globalen Erwärmung haben, entgegenzuwirken. Die wichtigsten Ansätze für den Klimaschutz sind derzeit die Reduzierung der menschengemachten Treibhausgasemissionen und die Erhaltung und Unterstützung der Funktionen von Meeren und Wäldern. Der Klimaschutz ist deswegen sehr eng mit dem Waldschutz und Gewässerschutz verbunden und wird meist kombiniert. Klimaänderungen können regional auftreten, z. B. durch großflächige Waldrodungen und Versiegelung der Landschaft durch Straßen und Gebäude. In diesem Sinne ist der Klimaschutz Aufgabe der einzelnen Länder und Regionen.

Waldschutz

Der Waldschutz hat zum Ziel alle Maßnahmen auszuschöpfen, die zum Schutz des Waldes und der Baumbestände vor Schäden jeglicher Art beinhaltet. Als schutzwürdig gelten sowohl forstwirtschaftliche als auch immaterielle Ansprüche an den Wald. Dazu gehört der Erholungsfaktor und der Lebensraum, den der Wald darstellt. Aus Sicht der Forstwirtschaft steht der Schutz des Waldes vor schädlichen Tieren, Pilzen und Pflanzen oder Umwelteinflüssen im Vordergrund. Der Waldschutz ist zusätzlich ein wichtiger Faktor gegen übermäßige Entwaldung. Dadurch soll die Rate der jährlichen Abholzung von Primärwaldflächen stark reduziert werden. Zu den Primärwaldflächen gehören der Dschungel.

Waldgebiete müssen als Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten erhalten bleiben. Gleichzeitig spielen klimatische Bedingungen eine Rolle. In manchen Regionen sind Wälder auch als Wasserschutzgebiete oder Naturschutzgebiete ausgewiesen.

Gewässerschutz

Als Gewässerschutz werden alle Bemühungen bezeichnet, Gewässer vor Beeinträchtigungen zu schützen. Der Gewässerschutz dient der Reinhaltung der Ressource Wasser als Trink- oder Brauchwasser als Teilaufgabe des Umweltschutzes. Die Ausweisung von Wasserschutzgebieten stellt eine Maßnahme zum Schutz unserer Gewässer dar.

Schutz der menschlichen Gesundheit

Zum Umweltschutz gehört auch der Schutz der menschlichen Gesundheit, weshalb der Lebensraum des Menschen mitzubetrachten ist. Hier spielen vor allem Lärmschutz und Luftreinhaltung und neuerdings auch der Schutz vor Geruchsbelästigung eine Rolle. In vielen Teilen der Welt ist Gewässerschutz lebensnotwendig, damit den Menschen ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht. Je vor Ort sich zeigenden Gegebenheiten kann der Bodenschutz und die Ernährungssicherheit von großer Bedeutung sein. Somit fließen beim Schutz der menschlichen Gesundheit mehrere Umweltschutzaufgaben zusammen.[3]


[1] W. Nobel: Begriffe aus Ökologie und Umweltschutz: Ein kleines Kompendium (= Wirtschaft und Umwelt. Band 31). Nürtingen 2011, S. 143.

[2] https://klexikon.zum.de/wiki/Umwelt

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Umweltschutz

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