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Regenwasser richtig auffangen

Regenwasser aufzufangen, kann eine ausgesprochen gute Alternative sein, sich Süßwasser für den Garten zu beschaffen. Wer kostengünstig die Gartenpflanzen bewässern möchte, der kann mit den richtigen Mitteln Regenwasser auffangen.

Warum Regenwasser sammeln?

Regenwasser zu sammeln ist keine neue Erfindung, sondern wird seit vielen Jahren als positiv betrachtet. Warum sollten sich Gärtner und Hobbygärtner zum Sammeln des Regenwassers entscheiden. Der erste wichtige Punkt ist die finanzielle Einsparung. Die meisten ausgewachsenen Pflanzen kommen ausschließlich mit Regenwasser zurecht, ohne eine künstliche Bewässerung zu benötigen. Kommt es jedoch zu längeren Trockenphasen, muss man die Pflanzen selber mit Wasser versorgen. In diesem Fall kann Regenwasser hilfreich sein.[1]

Ist Regenwasser besser für Pflanzen? Regenwasser ist das beste Gießwasser, welches man für Pflanzen aussuchen kann. Denn es fällt sozusagen destilliert als kondensierter Wasserdampf zur Erde.

Bei der Nutzung von Regenwasser werden die Konzentration und der Säuregrad des Erdbodens kaum verändert. Regenwasser beinhaltet weniger gelöste Inhaltsstoffe.[2]

Wie kann man Regenwasser sammeln?

Regenwasser kann man auf ganz unterschiedliche Weise auffangen. Die Regentonne ist perfekt, wenn man das Wasser von größeren Dachflächen auffangen kann. Die Regentonnen kann mit einem Wasserhahn bestückt sein, damit man die Mengen zum Gießen entnehmen kann. Achtet bitte darauf, die Regentonnen oben zu verschließen, damit keine Tiere reinfallen und ertrinken.

Alternativ kann man mit Zisternen arbeiten. Hierbei handelt es sich um unterirdische Regentanks. Aber Achtung, die meisten Zisternen werden aus Polyethylen gefertigt, was in der Natur nicht abgebaut werden kann. Es löst sich jedoch in den vielen Jahren im Erdboden auf und es entsteht Mikroplastik. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, kann man eine Zisterne aus Beton wählen.[3]

Wann lohnt sich ein Wassertank?

Gartennutzung auch im Haushalt verwendet werden. Wer diese Weiterentwicklung nutzen möchte, der sollte über ein ausgereiftes System nachdenken. Vom verbrauchten Trinkwasser lassen sich rund 30 % für die Toilettenspülung und 13 % bei der Waschmaschine einsetzen. Diese Kosteneinsparung kann man den Wartungskosten und den Kosten für die Anschaffung einer Regenwassernutzanlage entgegensetzen.

Welche Kosten müssen Verbraucher für eine Regenwassernutzanlage einkalkulieren:

  • Baukosten 2500 bis 5000 Euro. Hier kommt es auf die Größe der Anlage an. Die optimale Größe für einen Tank kann man hier berechnen.
  • Wartungskosten jährlich rund 100 Euro.
  • Kosten für Wasseruhren und Eichung. Diese können je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen.[4]

[1] www.obi.de/magazin/garten/gartengestaltung/regenwasser-sammeln

[2] www.servus.com/a/g/ist-regenwasser-zum-giessen-besser-als-leitungswasser

[3] utopia.de/ratgeber/regenwasser-sammeln-wie-du-es-am-besten-auffaengst-und-verwendest

[4] www.energie-fachberater.de/grundstueck-garage/regenwassernutzung/kosten-und-wirtschaftlichkeit-der-regenwassernutzung.php

Weiter Trinkwasser aus der Luft filtern – ein Wüstenkäfer gab den Denkanstoß
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