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Plastikmüll im Büro vermeiden

Vor vielen Jahren wurden Kunststoffe als Wunderstoff gefeiert. Sie waren günstig in der Herstellung und sind flexibel verarbeitbar.  Doch seitdem das Thema Nachhaltigkeit bei vielen Menschen angekommen ist, hat Kunststoff eine Kehrtwende erlebt. Plastikprodukte sind überall vorhanden und sorgen für die Kehrseiten dieser Erfindung. Kaputte Plastikartikel landen zwar auf dem Müll, werden aber schnell zu einem Problem in der Umwelt, da Plastik viele Jahre benötigt, um abgebaut werden zu können.

Plastikfrei leben – nicht nur privat, sondern auch im Büro

Im privaten Bereich ist es schon leicht möglich auf Plastik zu verzichten. Viele Lebensmittel gibt es bereits unverpackt und so kann man Plastik einsparen. Doch ohne Plastik im Büro, geht das überhaupt? Auch Unternehmen versuchen immer mehr nachhaltig ihre Produkte zu produzieren und auch ihre Mitarbeiter dazu zu animieren, auf Plastik zu verzichten. Mit ein paar Tipps ist es möglich, auch im Büro plastikfrei den Alltag zu überstehen.

Den Kaffee plastikfrei genießen

Bereits am Morgen geht der Mitarbeiter oftmals erst zur Kaffeemaschine, ehe er überhaupt den Computer anschaltet. Viele Firmen nutzen hierbei die beliebten Kaffeekapselmaschinen.  Diese sind zwar einfach in der Dosierung und man kann unterschiedliche Sorten ausprobieren, doch bringen sie auch ein großes Problem mit sich. Sie alle besitzen Plastik. Bei mehreren Mitarbeitern können am Tag einige Kapsel entstehen, die durch das Kaffee brühen übrigbleiben. Hier lohnt sich auf einen Kaffeevollautomaten umzusteigen.  Die Anschaffung lohnt sich bereits bei mehr als 20 Angestellten im Büro. Ebenfalls ist diese deutlich günstiger im Verbrauch. Es ist zwar eine regelmäßige Reinigung des Kaffeevollautomaten nötig, doch diese kann leicht und umweltschonend durchgeführt werden.[1]

Die Arbeitsmaterialien plastikfrei halten

In der täglichen Arbeit im Büro gibt es viele Verbrauchsartikel, die zum Einsatz kommen. Die meisten sind hier wieder aus Kunststoff gefertigt. Diese werden natürlich vom Arbeitgeber bereitgestellt. Neben Mappen gibt es Ordnungssysteme, Stifte und vieles mehr, das aus Wegwerfplastik besteht. Auch Klarsichthüllen oder Plastikhefter gehören mit zum Alltag. Als Alternative besteht hier die Möglichkeit, auf Kartonmappen zurückzugreifen.  Oftmals erhalten Mitarbeiter Wegwerfstifte, die in Großpaketen angeschafft werden. Sinnvoller ist es hierbei, auf hochwertigere Materialien zu setzen, wie beispielsweise einen Kugelschreiber, bei dem man die Mine ersetzen kann.

Kugelschreiber und Co. Sind meist aus Kunststoffen, doch die wirkliche Plastikvermeidung geht weiter. Wie sieht es mit der Büroeinrichtung aus. Am Computer und auch an der Tastatur kann man nur wenig verändern, jedoch können Büromöbel aus Holz sein. Dazu gehört beispielsweise auch der Schreibtischstuhl. Der Rahmen kann aus Holz oder Metall sein, statt aus Kunststoff.

Digitalisierung im Büro ermöglicht weniger Plastik

Die Digitalisierung ist ein großes Thema.  Sie ermöglich neben der umfassenden und schnellen Datenübermittlung noch einen weiteren Vorteil. In einem Büro oder auch in einem gesamten Unternehmen kann sie dazu beitragen, auf Kunststoffe zu verzichten.

Beispiele für die Nutzung der digitalen Lösungen im Büro:

  • Notizen lassen sich auf mobilen Endgeräten machen und organisieren, statt Kugelschreiber und Block zu verwenden.
  • Auch das Abheften von Unterlagen ist dank der digitalen Lösung schnell aus der Welt geschafft. Cloudbasierte Lösungen für Unternehmen bieten eine Basis für die Unterlagendigitalisierung. Damit verringert man den Gebrauch von Ordnern aus Kunststoff. Zeitgleich erspart man sich die Druckerpatronen und die Drucker aus Kunststoff.
  • Auch die digitale Signatur lässt sich ideal nutzen. Diese steht den meisten Unternehmen bereits zur Verfügung. Damit verringert man das Papieraufkommen und wie angesprochen die Ordner aus Kunststoff und weitere Materialien.

[1] www.bueromoebel-experte.de/ratgeber/bueroalltag/plastikmuell-buero-vermeiden

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