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Geniale Projekte gegen Plastik

Seit dem Jahr 2021 müssen die EU-Mitgliedstaaten für ihren nicht recycelten Plastikmüll Geld bezahlen. Doch alltäglich treffen wir auf Plastikverpackungen und andere Produkte, die aus Kunststoff hergestellt sind. Pro Kilo Plastikmüll muss nun jedes EU-Mitgliedstaat 80 Cent nach Brüssel überweisen. Aus diesem Grund überlegen viele Firmen und auch Politiker, wie umweltfreundlicher agiert werden kann. Dabei sind viele geniale Projekte entstanden, die gegen Plastik vorgehen sollen.

Plastikfreie Flaschen – Soulbottles

Wenn es um die Wasserflasche geht, sind die deutschen recht schnell bei ihrer Plastikflasche angelangt. Diese sind jedoch sehr schlecht für die Umwelt und auch für die eigene Gesundheit nicht wirklich von Vorteil. Deswegen hat sich das Start-up Soulbottles dazu entschieden, 100% plastikfreie Glasflaschen mit tollen Designs anzubieten. Ebenso werden 1 € pro Flasche des Erlöses an Trinkwasserprojekte der Viva con Aqua gesponsert.[1]

Room in a Box – Schlafen mal anders

Auch dieses Konzept Room in a Box sorgt dafür, dass auf Plastik verzichtet wird. Hierbei geht es um das Thema Pappe. Die Firma Room in a Box[2] macht es möglich, dass man auf nachhaltiger Wellpappe ins Traumland driften kann. Hier werden Betten aus Wellpappe hergestellt, die nicht nur ausgefallen Aussehen, sondern leicht zu transportieren und gleichzeitig langlebig sind. Passend dazu gibt es bereits Hocker und Tische.

Der etwas andere Strohhalm – HALM

Den Cocktail genießt man an heißen Tagen am besten mit dem perfekten Strohhalm. Doch Plastikstrohhalme gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr im Handel. Damit auch weiterhin ohne schlechtes Gewissen der kühle Cocktail mit einem Strohhalm genossen werden kann, hat sich die Firma Halm Trinkhalme aus Glas überlegt. Diese sind nicht nur wieder verwendbar, sondern auch geschmacklich neutral.[3]

Trinkflaschen aus recycelten Materialien – Dopper machts möglich

Egal ob fürs Büro, für die Schule oder im Alltag, Trinkflaschen gehören ebenfalls zu den Dingen, die jeder im Haushalt zur Verfügung hat. Auch hier kann es nachhaltiger werden. Das Unternehmen Dopper[4] zeigt, dass es möglich ist, Trinkflaschen aus recycelten Materialien herzustellen. Alle Flaschen kommen ohne giftige Weichmacher und BPA aus.

Kaffee to Go mit Recup

Ein weiteres geniales Projekt gegen Plastik ist das System von Recup[5]. Nicht immer hat man einen Kaffeebecher dabei, wenn man spontan einen Kaffee to Go möchte. Hier gibt es nun die Möglichkeit, sich einen Kaffeebecher auszuleihen. Nicht nur beim Kauf erhält man einen Preisnachlass, sondern überall, wo sich ein Recup Partner befindet, kann man diesen Becher wieder zurückgeben. Ganz einfach lassen sich die Händler über eine App finden. Das spart ebenfalls Plastik und Abfall.


[1] goodjobs.eu/company/soulproducts-gmbh#about

[2] roominabox.de

[3] www.halm.co

[4] dopper.com

[5] recup.de

Weiter Plastik im Alltag vermeiden
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